Mit Nina Potz steht in Episode 72 vom KaffeehausTALK eine Persönlichkeit im Mittelpunkt, die den österreichischen Frauenfußball maßgeblich mitgestaltet. Gemeinsam mit den Hosts Simon-Peter Charamza und Lorenz Kirchschlager spricht die Ligamanagerin der ADMIRAL Frauen Bundesliga über ihren ungewöhnlichen Karriereweg, die Professionalisierung des Frauenfußballs und die nächsten Entwicklungsschritte in Österreich.

Hinter ihrer heutigen Rolle steht ein abwechslungsreicher beruflicher Werdegang. Bevor Nina Potz im österreichischen Fußball Verantwortung übernahm, führte sie ihr Weg durch eine Rechtsanwaltskanzlei, das traditionsreiche Familienunternehmen am Wiener Zentralfriedhof und zahlreiche ehrenamtliche Projekte im burgenländischen Mädchen- und Frauenfußball. Im KaffeehausTALK erklärt sie, weshalb sie sich bewusst für den Profisport entschieden hat, welche Erfahrungen sie aus beiden Welten mitnimmt und warum Vertrauen, Verantwortung und gute Strukturen ihren Führungsstil prägen.

Ein Schwerpunkt der Episode ist die Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich. Nina Potz gibt Einblicke in ihre Arbeit als Ligamanagerin und schildert die Herausforderungen hinter Spieltagsorganisation, Medienproduktion, Lizenzierungsverfahren und der Zusammenarbeit mit Vereinen, Sponsoren und Medien. Gleichzeitig blickt sie auf ihre Zeit im Burgenländischen Fußballverband zurück, wo mit dem Projekt „Real Girls Play Soccer“ nachhaltige Strukturen für den Mädchenfußball geschaffen wurden. Deutlich wird dabei, wie wichtig Sichtbarkeit, professionelle Rahmenbedingungen und engagierte Menschen für die weitere Entwicklung des Frauensports sind.

Neben strategischen Themen bleibt auch Platz für persönliche Geschichten. Ob Musikprojekt, Lieblingsplätze rund um den Zentralfriedhof, die besondere Atmosphäre eines Cupendspiels oder ein Meisterschaftsfinale, das erst in den letzten Sekunden entschieden wurde – immer wieder zeigt sich, mit welcher Begeisterung und Ruhe Nina Potz an ihre Aufgaben herangeht.

Die Episode verbindet persönliche Einblicke mit spannenden Perspektiven auf den österreichischen Frauenfußball und zeigt, wie nachhaltige Entwicklung durch engagierte Menschen, klare Strukturen und den Mut entsteht, Verantwortung zu übernehmen.