Wolfgang Layr steht wie kaum ein anderer für echtes Netzwerken. Sein Arbeitgeber, die Volksbank, kann Ähnliches in Bezug auf das Skispringen von sich behaupten. Im KaffeehausTALK spricht Layr mit den Hosts Michael Fiala und Georg Sohler über fast vier Jahrzehnte Berufserfahrung – geprägt von Wirtschaft, Kommunikation und Sport.
Diskuswerfen ist seine große sportliche Leidenschaft, der er bis heute aktiv nachgeht. Zwischen seinen ersten sportlichen Gehversuchen und heute liegen zwei Studienrichtungen – Latein und Griechisch sowie ein Studium an der Wirtschaftsuniversität – und mittlerweile rund 40 Jahre im Berufsleben. Seine Karriere begann Layr als Fondsmanager, später war er auch journalistisch tätig, unter anderem für „Der Standard“.
Ein entscheidender Karriereschritt folgte im Jahr 2002, als er Marktvorstand bei der Volksbank Wien wurde. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem die Sponsoring-Aktivitäten im Beachvolleyball und war maßgeblich daran beteiligt, dass 2007 das Skispringen ins Sponsoring-Portfolio aufgenommen wurde – eine Erfolgsgeschichte, über die er ebenso pointiert wie unterhaltsam berichtet.
Ebenso viel hat Layr über seine zweite große Leidenschaft zu erzählen: das Netzwerken. Für ihn ist es weit mehr als ein berufliches Werkzeug oder ein Hobby. Denn belastbare Netzwerke verfolgen einen klaren Zweck – sie basieren auf Vertrauen, Gegenseitigkeit und langfristigem Denken. Deals, die zwischen Menschen entstehen, die einander kennen und schätzen, sind oft nachhaltiger. Gleichzeitig grenzt er sich klar von Seilschaften ab, die er kritisch sieht.
Im KaffeehausTALK #070 spricht Wolfgang Layr über prägende Stationen seines Berufslebens, über die Aufbruchsstimmung in der Wirtschaft nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, über den Wandel von Marketing und Werbung – und darüber, welche Fähigkeiten entscheidend sind, um erfolgreich Netzwerke aufzubauen und zu pflegen.